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JOSCH DER FROSCH
21.04.2010
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Sommerausstellung „Von Sauriern und Säbelzahntigern“: Urzeithyänen und Amphibien aus dem Erdaltertum
2. Teil unserer Serie über die Exponate der Sonderausstellung „Von Sauriern und
Säbelzahntigern – Eine gigantische Zeitreise durch die Geschichte des
Lebens“
Am 30. April 2010 eröffnet die Biosphäre ihre große Sommerausstellung
„Von Sauriern und Säbelzahntigern – Eine gigantische Zeitreise durch die
Geschichte des Lebens“. Lebensgroße Modelle urzeitlicher Tiere wie
Säbelzahntiger, Mammut oder Saurier bevölkern bis zum 30. August vier Monate
lang die Tropenwelt in der Landeshauptstadt.
In loser Reihenfolge stellen wir Ihnen vor der Eröffnung ausgewählte
Exponate der Ausstellung vor. Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine
Zeitreise durch die Geschichte des Lebens und führt durch die Erdurzeit (vor 4,6
Milliarden-542 Millionen Jahren), das Erdaltertum (vor 542-251 Millionen
Jahren), das Erdmittelalter (vor 251-65 Millionen Jahren) und endet in der
Erdneuzeit (vor 65 Millionen Jahren bis heute).
Im zweiten Teil unserer Serie stellen wir Ihnen heute zwei weitere
Geschöpfe vor, die die Welt vor zig Millionen Jahren bevölkert haben.
Als erstes widmen wir uns mit dem Eryops einem Tier, das
sowohl im Erdaltertum als auch noch im Erdmittelalter lebte. Obwohl der Eryops
krokodilähnlich aussieht, war er ein Amphib und kein Reptil. Er lebte vor 340
bis 120 Millionen Jahren. Mit einer Körperlänge von 1,50-2,00 Metern und einem
Gewicht von 90 Kilogramm zählte er zu den größten Landwirbeltieren seiner Zeit.
Dieser große, plumpe Fleischfresser lebte halb im Wasser und halb an Land.
Das zweite Exponat der Ausstellung, das wir Ihnen heute vorstellen, kommt
dem Beobachter bekannt vor und auch der Name spricht für eine nahe
Verwandtschaft zu einem heute noch existierenden Tier: Das
Hyaenodon ist ein Urraubtier und hatte, ähnlich wie die
heutigen Hyänen, mächtige Kieferknochen, mit denen es sogar Knochen zermahlen
konnte. Das Hyaenodon lebte vor etwa 42-16 Millionen Jahren in Nordamerika,
Europa, Asien und Afrika. Der größte Vertreter, Hyaenodon gigas, erreichte eine
Schulterhöhe von 1,40 m und war ungefähr so groß wie unsere heutigen
Pferde.
Die Journalisten möchten wir hier nochmals auf zwei wichtige
Termine hinweisen:
Am Dienstag, den 27. April 2010, kommen die Transporter mit den großen Tiermodellen an. Das riesige Mammut-Modell wird ab 10:30 Uhr entladen und aufgebaut. Am Nachmittag vor der offiziellen Eröffnung, am Donnerstag, den 29.
April 2010, um 14:00 Uhr, werden wir Sie zu einem sogenannten
Pre-Opening einladen, um Ihnen die komplett aufgebaute
Ausstellung zu präsentieren.
Zur Ausstellung haben die Biosphäre-Experten eine spannende Führung durch
die verschiedenen Erdzeitalter zusammengestellt. Im ersten Ausstellungsmonat
kann man sie am 9. und 29. Mai auf dem Weg durch den „Urzeitdschungel“
begleiten.
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