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JOSCH DER FROSCH
28.05.2010
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Neue Bewohner in der Biosphäre
Gouldamadinen, Siedleragamen und
Vierzehenschildkröten bereichern die Artenvielfalt im Tropenhaus
Die Biosphäre ist um einige farbenprächtige
Bewohner reicher. Neben fünf Siedleragamen haben auch
zehn Vierzehenschildkröten und sechs
Gouldamadine im Potsdamer Tropenhaus eine neue Heimat gefunden. Die
Vierzehenschildkröten haben es sich in einem Terrarium am Tropencamp
eingerichtet, währenddessen die farbwechselnden Echsen eine eigene Behausung im
Eingangsbereich der Biosphäre bekommen haben. Die Prachtfinken sind in einer
großzügigen Voliere in der Nähe der kleinen Urwaldhütte untergebracht. Besucht
werden können die markanten Zuzügler ab sofort.
Besonders die Farbigkeit der Tiere ist
bemerkenswert: Die in Australien beheimateten Gouldamadinen sind seit der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgrund ihres äußerst auffälligen Gefieders sehr
beliebte Ziervögel. Auch die Siedleragame zeigt sich, wenn auch nur tagsüber,
bemerkenswert bunt. Beim näheren Betrachten der Echsen fällt die schöne
Musterung der bis zu 40 Zentimeter langen Tiere auf. Das Agamenmännchen kann zur
Paarungszeit die Körperfarbe zu blau wechseln. Der Kopf ist während dieser Zeit
gelb bis orangerot gefärbt. Und auch die zehn Vierzehenschildkröten weisen
einige Besonderheiten auf, die sie von ihren Gattungsgenossen unterscheiden. Die
meist kreisrunden bis ovalen Panzer dieser Art sind insgesamt deutlich flacher
als bei anderen Landschildkröten. Ebenso sitzen an den Vorderbeinen
grundsätzlich nur vier Zehen. An den zehn Landschildkröten, die der Biosphäre
von Anja und Peter Prinz gestiftet wurden, können die Besucher gerne persönlich
nachzählen. Noch müssen sie aber etwas genauer hinschauen: Die Zehen der
Schildkröten sind, da es sich um Jungtiere handelt, noch recht klein. Unter dem
Dach der Biosphäre finden sie, wie auch die anspruchsvollen Gouldamadinen und
die Siedleragamen optimale Entwicklungsbedingungen vor.
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