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JOSCH DER FROSCH
23.06.2010
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Biosphäre Potsdam auch für Menschen mit Behinderung ein schönes Erlebnis
Mitarbeiter des Tropenhauses erlebten drei Tage
lang die Biosphäre aus der Sicht von mobilitätseingeschränkten
Menschen
Als die Biosphäre Potsdam geplant wurde, war die
behindertengerechte Ausstattung der 7.000 m² großen Naturerlebniswelt ein
wichtiges Kriterium bei der Konzeption des Gebäudes und der Tropenwelt. Knapp
acht Jahre nach der Eröffnung der größten Tropenhalle Europas hält die Biosphäre
weiterhin den hohen Standard, der für mobilitätseingeschränkte Menschen
gilt.
Auch die Mitarbeiter der Biosphäre Potsdam müssen
im Umgang mit mobilitätseingeschränkten Besuchern diese hohe Qualität halten.
Deshalb nahmen kürzlich 12 Mitarbeiter der Biosphäre an einem dreitägigen
„Sensibilisierungsworkshop im Umgang mit mobilitätseingeschränkten Menschen“
teil.
Das 12-köpfige Biosphären-Team, das sich aus
Mitarbeitern des Servicebereichs, der Gastronomie und Betreuern aus dem
Event-Bereich zusammensetzte, bekam dabei eine umfassende Schulung sowohl in
theoretischer als auch praktischer Hinsicht. So stand im ersten Teil eine
Einführung in verschiedene Krankheitsbilder als auch allgemeine Erfahrungen mit
dem Thema „Behinderung“. Danach lernten die Biosphären-Mitarbeiter
Verständigungsmöglichkeiten mit Blinden, Lerneingeschränkten, Gehörlosen und
gehörgeschädigten Menschen sowie den sicheren Umgang mit
mobilitätseingeschränkten Menschen.
In dem Workshop gab es auch praktische
Lerneinheiten, in denen die Teilnehmer erfuhren, wie ein behinderter Mensch die
Biosphäre erlebt. So erkundeten die Mitarbeiter die Tropenhalle unter fachlicher
Anleitung mit Rollstuhl, Blindenstock, Simulationsbrillen und Gehörschutz, um
auch eventuelle „Hindernisse“ für mobilitätseingeschränkte Menschen zu
lokalisieren. Fazit dieser Übung: Die Biosphäre ist für mobilitätseingeschränkte
Menschen ohne Probleme nutzbar.
„Die Biosphäre Potsdam soll für alle Menschen ein
angenehmer Aufenthaltsort sein, in dem man sich vom Stress des Alltags erholen
kann. Das gilt besonders für Menschen mit Behinderungen. Deshalb legen wir sehr
viel Wert darauf, dass unsere Mitarbeiter sensibel mit allen unseren Besuchern
umgehen, damit diese die Biosphäre positiv in Erinnerung behalten“, sagte der
Geschäftsführer der Biosphäre Potsdam GmbH, Eckhard Schaaf, heute. „Dieser
Workshop ist einer von vielen verschiedenen Bausteinen, mit denen wir den
Service in unserem Hause stetig und konsequent im Sinne unserer Gäste
optimieren“, unterstrich Schaaf.
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