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JOSCH DER FROSCH
16.07.2010
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Beste Bohne – Regenwaldkaffee in der Biosphäre Potsdam
Öko-Kaffee hilft Kleinbauern und Kooperativen und schmeckt
hervorragend
Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. 146 Liter pro Kopf und Jahr
trinkt der heimische Verbraucher. Auch in der Biosphäre Potsdam laben sich die
Gäste an den vielen Spielarten des leckeren braunen Gebräus, wie Milchkaffee,
Espresso, Eiskaffee, Latte Macchiato oder der ganz normalen Tasse Kaffee. Mehr
und mehr Verbraucher wollen aber auch einen Kaffee angeboten bekommen, den sie
mit gutem Gewissen trinken können, bei dessen Herstellung und Produktion höchste
ökologische und soziale Standards eingehalten werden.
Die Biosphäre Potsdam hat sich deshalb auf dem Markt der heimischen
Kaffeeanbieter umgeschaut, um ihren Gästen nicht nur die Geheimnisse der Tropen
nahe zu bringen, sondern auch bei der Kaffeepause im Tropencamp oder im
Restaurant „Luncheon“ ein Produkt von hoher Qualität in jeder Hinsicht
anzubieten. Fündig geworden ist sie bei der Regenwald Biofood GmbH in Berlin.
Deren Kaffees zeichnen sich nach eigenen Angaben durch nachhaltigen
biodynamischen und handwerklichen Anbau von Kleinbauern und Kooperativen aus.
Die zertifizierten Spezialitätenkaffees wachsen in Höhen ab 1.500 Metern, was
zu langsamen Pflanzenwachstum und so zu einer intensiven Aromenausbildung führen
soll.
Die von der Regenwald Biofood GmbH angebotenen Kaffees haben in vierfacher
Hinsicht höchste Qualitätsstandards.
1. Rainforest Alliance
Laut der Regenwald Biofood GmbH wird der Regenwaldkaffee ausschließlich in Rainforest-Alliance-zertifizierten Plantagen angebaut. Die Rainforest Alliance garantiert die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards. Die Arbeiter werden angemessen bezahlt und allen Kindern bis zum 12. Lebensjahr wird eine Schulausbildung ermöglicht. 2. Biogüte
Über die Anforderungen der Rainforest Alliance hinausgehend wird der Regenwaldkaffee auf rein biologisch-organischer Basis hergestellt. Die Anbaumethoden beinhalten die ausschließliche Verwendung natürlicher Dünger und Pflanzenschutzmittel. In der ganzen Erzeugungs- und Verarbeitungskette – von der Farm bis zum Röster – wird laut der Biofood GmbH nach den strengen Richtlinien der EU-Bioverordnung gearbeitet. 3. CO² neutral
Das bei Anbau, Verarbeitung und Transport von Regenwaldkaffee entstehende CO² wird durch Forest Stewardship Council (FSC) -zertifizierte Aufforstungen neutralisiert. Darüber hinaus gewährleistet die FSC den Erhalt der Biodiversität von Tieren und Pflanzen. 4. Röstergilde
Geröstet wird Regenwaldkaffee in einer deutschen Manufaktur, die die hohen Qualitätsanforderungen der Deutschen Röstergilde erfüllt. Das schonende Röstverfahren macht den Regenwaldkaffee nicht nur besonders wohlschmeckend sondern auch besonders bekömmlich. Die Regenwaldkaffeeprodukte kommen aus Afrika, Asien und Südamerika.
Mitarbeiter der Biofood Regenwald GmbH besuchen regelmäßig die Partnerfirmen in
den Ursprungsländern, um die Einhaltung der hohen gesetzten Standards zu
prüfen.
Übrigens: Diesen Kaffee kann man nicht nur in der
Biosphäre Potsdam trinken. Wer in der Tropenwelt auf den Geschmack gekommen ist,
kann die Bohnen des Regenwaldkaffees für den heimischen Genuss oder als Geschenk
für einen guten Freund im Biosphären-Shop erwerben.
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