Die Klimakrise vor der Tür – Was nach der Flut übrigbleibt
Biosphäre Potsdam und Greenpeace e. V. zeigen die Ausstellung „Flutwohnung“
Ein zerstörter Küchenschrank, verschlammtes Spielzeug, ein Sofa, das die Flut mitgerissen hat: Ab Mitte Oktober ist die „Flutwohnung“ von Greenpeace in der Biosphäre Potsdam zu sehen. Die begehbare Installation bildet eine Wohnung nach, wie sie nach einem Hochwasser zurückbleibt, eingerichtet mit originalen Möbeln, die nach den Umweltkatastrophen im Ahrtal in Rheinland-Pfalz und der italienischen Region Emilia Romagna geborgen wurden. Im Ahrtal kamen 2021 mehr als 130 Menschen ums Leben und tausende Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren.
Greenpeace hat die Flutwohnung 2023 erstmals vor dem Bundestag in Berlin aufgebaut, um die Folgen der Klimakrise begreifbar zu machen – nicht als abstrakte Zahl, sondern als Wohnung, die man betreten kann. Seither war die Installation bereits in Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, München und Dresden zu Gast und hat dort Passant*innen wie auch Politiker*innen auf die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen aufmerksam gemacht. Jetzt ist die Flutwohnung in der Biosphäre Potsdam zu sehen.
Die Ausstellung ist im Eintrittspreis für die Biosphäre Potsdam enthalten.