AKTUELLE MELDUNG:

Die Biosphäre Potsdam bleibt von Montag, dem 02. November bis Ende November 2020 geschlossen.

  • Haben Sie für November Angebote bei uns im Haus gebucht z.B. Frühstück, Brunch oder Taschenlampen-Abenteuer werden wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
  • Haben Sie eine Anfrage für einen Filmdreh oder ein Fotoshooting bei uns im Haus, können Sie diese weiterhin an unsere Event-Abteilung unter event@noSpambiosphaere-potsdam.de richten.

Aktuelle Informationen erfahren Sie an dieser Stelle.

Bei Fragen senden Sie uns bitte eine Mail an info@noSpambiosphaere-potsdam.de.

    Nachhaltigkeit

    Mit dem Leitbild "Tropen vielseitig erleben" umschließt der Umweltgedanke als grüner Faden das Denken und Handeln. Die Biosphäre Potsdam sensibilisiert die Besucher*innen und Mitarbeiter*innen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

    Nachhaltige Entwicklungsziele

    Am 25. September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen insgesamt 17 nachhaltige Entwicklungsziele. Die SDGs (Sustainable Development Goals) teilen sich auf alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen auf: Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Diese Ziele sollen bis zum Jahr 2030 von allen Mitgliedsstaaten erreicht werden. Dafür hat die Bundesregierung in Deutschland im Jahr 2016 eine Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht, die an den 17 SDGs anknüpft. Viele Institutionen und Organisationen in Deutschland haben sich den Nachhaltigkeitszielen verpflichtet, darunter auch die Biosphäre Potsdam.

    Hier finden Sie weitere Informationen zu den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung.

    Die Mitarbeiter*innen der Biosphäre Potsdam optimierten in den vergangenen zehn Jahren die Tropenerlebniswelt in allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit und werden auch in Zukunft diesen Prozess mit viel Engagement vorantreiben.

    Die für die Biosphäre Potsdam zentralen SDGs:

    Die Biosphäre Potsdam engagiert sich zu den folgenden SDGs:

    • Hochwertige Bildung
    • Bezahlbare und saubere Energie
    • Verantwortungsvoller Konsum und Produktion
    • Maßnahmen zum Klimaschutz
    • Leben unter Wasser
    • Leben an Land

    4 Hochwertige Bildung

    Als außerschulischer Lernort bietet die Biosphäre Potsdam ein ausführliches Führungs- und Workshop Angebot zu zentralen Themen der Nachhaltigkeit, wie beispielsweise den Regenwald- und Klimaschutz. Am 20. November 2019 wurde die Biosphäre Potsdam als Lernort des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

    7 Bezahlbare und saubere Energie

    Strom und Wasser werden achtsam und ressourcenschonend verwendet. Es werden möglichst keine Standby-Einstellungen verwendet. Die Lüftungen sind mit Wärmerückgewinnungsanlagen versehen. Bei Neuanschaffungen von LED-Leuchten und anderer Geräte wird auf Schadstofffreiheit und Energiebilanz geachtet. Die einfallende Sonnenstrahlung unterstützt die Tropenhalle bei der Wärmeregulierung. Für die Bewässerung der Pflanzen wird Regenwasser aus einer speziellen Regenwasserauffanganlage genutzt.

    12 Verantwortungsvoller Konsum und Produktion

    In der Biosphäre Potsdam verwenden Mitarbeiter*innen in allen Abteilungen Recyclingpapier (Flyer, Kopierpapier, etc.). Zudem wird eine enorme Papierreduktion angestrebt. Es werden ausschließlich umweltfreundliche Give-Aways verteilt, wie z.B. Kugelschreiber aus recyceltem Papier. Im Shop werden Papier- statt Plastiktüten herausgegeben. Shop-Artikel sind bevorzugt ressourcenschonend bzw. umweltfreundlich in Deutschland hergestellt.

    Im Herzstück der Biosphäre Potsdam, dem Tropengarten, in Sonderausstellungen sowie Führungen, werden den Gästen die Zusammenhänge des eigenen Konsums und Handelns sowie deren globale Folgen aufgezeigt und Alternativen vorgestellt.

    In der hauseigenen Gastronomie der Biosphäre Potsdam wird auf eine bewusste, ressourcensparende und nachhaltige Verarbeitung von Lebensmitteln geachtet. Die Küche legt dabei besonderen Wert auf eine frische Zubereitung der Speisen sowie auf regionale und saisonale Produkte. Es werden palmölfreie Produkte bevorzugt und Wegwerfverpackungen reduziert. Zudem vertreibt die Biosphäre Potsdam ausschließlich Bio- und Fairtrade zertifizierte Getränke. Lesen Sie hier mehr zum Engagement des Gastronomie- und Eventbereichs der Biosphäre Potsdam.

    13 Maßnahmen zum Klimaschutz

    In allen Abteilungen der Biosphäre Potsdam werden Waren bevorzugt erworben, die aus der Region stammen, um unnötige Transportwege zu vermeiden. Gästen wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anzureisen. Hierfür hat die Biosphäre Potsdam eine Rabatt-Kooperation mit einem lokalen Fahrradverleih.

    Veranstaltungen mit unvermeidbaren CO2-Emissionen versucht das Team der Biosphäre Potsdam in Zukunft durch Kompensationen treibhausgasneutral zu gestalten.

    14 Leben unter Wasser

    In der Ausstellung "Aquasphäre" stellt die Biosphäre Potsdam die Auswirkungen des menschlichen Handels auf die Mangroven sowie die Meere und Ozeane dar. Die Ausstellung geht auf die Problematik von Plastik im Meer und mögliche Gegensteuerungsmaßnahmen ein. Die Aquarien mit zahlreichen Fischen und Korallen begeistern die Gäste der Biosphäre Potsdam und zeigen die Schönheit und den Wert dieser Ökosysteme.

    15 Leben an Land

    In der interaktiven Dauerausstellung der Biosphäre Potsdam und bei der Arbeit mit Schulklassen leistet die Biosphäre Potsdam täglich Aufklärungsarbeit zum Schutz des tropischen Regenwaldes. Einige Ausstellungebereiche informieren die Gäste über die Ressourcennutzung im Regenwald.

    Bei der Konzeption und Konstruktion von Ausstellungselementen wird zudem auf eine nachhaltige Bauweise geachtet. Es werden z.B. keine Tropenhölzer, sondern ausschließlich Hölzer aus der Region verwendet. Themen wie die Bedrohung der tropischen Regenwälder sowie deren Auswirkungen, aber auch die Artenvielfalt und biologische Vielfalt werden ausführlich in der Ausstellung sowie bei Führungen und Workshops thematisiert. Sonderausstellungen, z.B. "ÜberLebensmittel" oder "Mein Schwarm: Die Biene", thematisieren Umweltthemen, wie den Klimawandel und das Insektensterben. Darüber hinaus geben sie Hinweise zu einer umweltfreundlicheren Lebensweise.